Vacustyler - Der Cellulitekiller

Club Activity Vacustyler
Vacustyler

Dieses Gerät sieht nicht nur futuristisch aus, auch sein Wirkmechanismus ist geballtes High Tech. Der Vacustyler funktioniert nach einem Prinzip, das in der bemannten Raumfahrt verwendet wird, um die Beine der Astronauten während der Schwerelosigkeit ausreichend mit Blut versorgen.

So hat die Weltraumforschung nun auch für Erdenbürger eine nützliche Erfindung im kosmetischen Bereich hervorgebracht.

Druck und Unterdruck wirken in abwechselnden Intervallen auf den Unterkörper ein. Das hat positive Effekte auf die Blutgefäße, das Lymphgefäßsystem und das Gewebe. Die Unterdruck-phase erzeugt einen Sog. Die Blutgefäße weiten sich, und so gelangt sauerstoff- und nährstoff-reiches Blut in die Problemzonen. Die Lymphgefäße und Venen sind nun prall gefüllt. In der anschließenden positiven Druckphase, ziehen sich die Gefäße rasch und kräftig zusammen. Das verbrauchte Blut wird über die Venen, Wasser und Schlackenstoffe über das Lymphgefäßsystem abtransportiert.

Einsatzgebiete: Cellulite Besenreiser
  Krampfadern Entschlackung
  Lymphdrainage Durchblutungsstörungen


Infos & Tipps

Der gesunde Organismus benötigt mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag, um sich ausreichend zu entschlacken und zu entgiften. Wasser und Säfte mit wenigen Kalorien sind am besten geeignet.

Ein besonderes Augenmerk sollte auf eine sinnvolle Ernährung gelegt werden. Bei Lebensmitteln sollte man darauf achten, den Konsum von Fleisch und Fetten (tierische und gehärtete Fette) zu vermindern.

Cellulite
Cellulite sind aufgeblähte Fettzellen im Unterhautfettgewebe – großteils an Beinen, Po, Bauch und Oberarmen. Normalerweise haben diese Fettzellen eine Größe von 1 bis 2 mm. Bei Cellulite können sie das Zehnfache ihrer ursprünglichen natürlichen Größe erreichen.

In den aufgeblähten Fettzellen sind im Falle von Cellulite Schlackenstoffe und Reste des Stoffwechsels abgelagert. Diese wiederum sind „lymphpflichtig" – das heißt: sie werden nicht über den Blutkreislauf, sondern über das Lymphgefäßsystem abtransportiert. Lymphflüssigkeit fließt jedoch nicht von selbst. Sie fließt nur, wenn man sich bewegt. Dann drücken die Muskeln von innen die Lymphgefäße gegen die Haut nach außen. Die „Muskelpumpe" braucht jetzt den Gegendruck einer straffen Haut und eines intakten Bindegewebes, um richtig zu funktionieren. Und genau hier liegt das Problem.

Wie kommt es zu Cellulite
Veranlagung spielt bei der Cellulite eine große Rolle. Eine schwache Bindehautstruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für die Bildung von Cellulite. Zu diesem genetischen Problem, kommen noch weitere Einfluss-Faktoren: Übergewicht / Bewegungsmangel / Rauchen / Krampfadern

Besenreiser
Kleine Veränderungen der Venen treten in Form von so genannten Besenreisern auf, womit eine Erweiterung kleinster venöser Gefäße bezeichnet wird, welche unmittelbar unter der Haut liegen. Beschwerden werden in diesem Stadium der Gefäßveränderung meist nicht verspürt. Es ist der Beginn einer Schwäche der Venenwände, die aber rasch fortschreiten und immer größere Gefäße betreffen können. Ohne wirksame Gegenmaßnahmen oder eine ärztliche Therapie können in weiterer Folge Krampfadern entstehen. Es gibt allerdings viele Menschen, bei denen sich außer den Besenreisern nie eine weitere Venenschwäche entwickelt.

Krampfadern der Beine
Krampfadern sind erweiterte, verlängerte und geschlungene Venen. Prinzipiell können sich alle Venen zu Krampfadern entwickeln, am häufigsten sind jedoch die oberflächlichen Venen der Beine betroffen.

Die Hauptaufgabe des Venensystems besteht darin, das Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zu transportieren. Dabei spielt neben der Pumpleistung des Herzens auf die Wadenmuskulatur eine große Rolle. Wenn sich der Mensch bewegt, wird das Blut Richtung Herz gepresst. In den Venen verhindern Venenklappen durch ihre ventilartige Funktion das Zurückfließen des Blutes. Staut sich z.B. auf Grund mangelnder Bewegung das Blut in den Beinen, kommt es zu einer Überdehnung und Ausbuchtung der Venen. Die Venenwand wird umgebaut, Krampfadern bilden sich. Zusätzlich führt diese Überdehnung zu einer Schlussunfähigkeit der Venenklappen, was den Blutstau weiter verschlimmert.

Lymphgefäßsystem
Das Lymphgefäßsystem ist genauso bedeutend wie das Blutgefäßsystem. Die Aufgabe des Blutkreislaufes liegt vor allem darin, alle Zellen des Körpers mit Nährstoffen zu versorgen und den Abtransport von so genannten „Abfallstoffen" (Stoffwechselendprodukte) zu gewährleisten. Neben diesem lebensnotwendigen System existiert ein weiteres Gefäßsystem, ohne das die Funktion des Kreislaufes nicht möglich wäre – das Lymphgefäßsystem.

Das Lymphgefäßsystem stellt neben dem Blutgefäßsystem die Entsorgung des Gewebes und damit der einzelnen Zellen sicher. Es ist somit als Transportsystem angelegt, jedoch anders als beim Blutkreislauf handelt es sich beim Lymphgefäßsystem um eine Einbahnstraße. So sorgt das Lymphgefäßsystem für den Abtransport von ganz bestimmten Substanzen, die ansonsten im Raum zwischen den Zellen liegen bleiben würden.

Folgende Bestandteile werden vom Lymphgefäßsystem aufgenommen und abtransportiert:

• Wasser (zirka 2 - 4 Liter pro Tag)

• Eiweiß

• Zelltrümmer, abgestorbene Zellen, Zellreste etc.

• Fremdkörper, z.B. Staub etc.

• Bakterien und andere Krankheitserreger

• Fette (aus dem Verdauungstrakt stammend und nur während der Verdauungsvorgänge anfallende, ganz bestimmte Fettsäuren)